Do

25

Feb

2010

Shutter Island Review

Wahnsinnig gut oder...?

 

Eine Insel. Eine Entflohene. Zwei US Marshalls. Viele geisteskranke Mörder. Darum geht es in Martin Scorseses neuem Streifen Shutter Island.

 

Teddy Daniels gespielt von Leonardo DiCaprio ist US Marshall. Zusammen mit seinem ihm unbekannten Partner Chuck, gespielt von Mark Ruffalo wird er zur Einrichtung für schwer geisteskranke Verbrecher zur geheimnisvollen Insel Shutter Island geschickt. Der Grund: Rachel Solando, eine ausgebrochene "Patientin" wie Dr. Crawley, gespielt von Ben Kingsley zu sagen pflegt. Jedoch gibt der Fall Teddy und Chuck Rätsel auf. Wie konnte eine Gefangene aus einer schwergesicherten Irrenanstalt ausbrechen, ohne das es jemand merkt, zudem es auf Shutter Island gerne mal aus Eimern schüttet?

 

Spoiler Ahead!

 

Die Ermittlungen beginnen, jedoch ohne Erfolg. Zu allem Überfluss wird Teddy noch von verrückten Albträumen geplagt in denen seine tote Frau erscheint und ihm Ratschläge gibt. Außerdem muss er sich immerzu an das ermorden deutscher KZ Wärter bei der Befreiung von Dachau, an der er beteiligt war erinnern.

 

Im Laufe des Films wird Teddy immer heftiger von den Alb- und Tagträumen geplagt bis er Realität nichtmehr von Fiktion unterscheiden kann. So denkt Teddy das auf Shutter Island eine Verschwörung im Gange ist, bei der er keinem anderen als sich selbst vertrauen kann. Also macht sich Teddy selbst auf die Suche nach dem Geheimnis von Shutter Island.

 

Shutter Island hat meine Erwartungen bei weitem übertroffen. Der Film fängt normal an. Ein paar Marshalls wollen eine Gefangene zurückbringen, jedoch entwickelt sich der Film nach und nach zu einem packenden Psychothriller, dessen Ende wirklich überwältigend und überraschen kommt. Gegen Ende des Film war es schwer noch zu unterscheiden wer wer ist. Hin und wieder saßen wir während des Films und fragten uns: "Wie hieß jetzt nochmal der der seine Frau umgebracht hat?" und "Wer war jetzt nochmal Rachel?". Aber eben grade durch diese Verwirrung die Scorsese stiftet gefällt mir der Film. Es kommt immer wieder anders als man denkt und das nicht nur einmal im Film.

 

 

Fazit: Martin Scorsese und Leonardo DiCaprio, wohl eines der Traumduos der Filmindustrie bringen uns mit Shutter Island ein mysteriöses Abenteuer mit packender Story und überraschendem Ende. Daumen hoch.

 

 

Thomas sagt:

 

Shutter Island…

Also ich muss sagen ich mochte den Film. Dazu noch „Mens Night“. Perfekte Kombi!

 

Das Einzige was mich ein wenig gestört hat, waren die ständigen Rückblenden, diese waren aber wohl notwendig um den Film zu erzählen oder so.

 

Ich denke aber, dass man sich einige hätte sparen können. Nichts desto trotz kann ich auch diesen Film wärmstens empfehlen! Shutter war mal wieder ein schöner Thriller, der einen echt vor einige Fragen stellt.

 

Was ich Lustig fand, dass meine Freunde nach dem Film alle das Ende nicht verstanden haben! ( Nur wegen der Kritik das der Film leicht zu durchschauen sei! ;-) )

Wir kamen nach einer Diskussion auf drei verschiedene Möglichkeiten!

 

Mich würde es interessieren welches Ende ihr als „Ende“ anerkennt!

 

 

 

 

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Kommentare: 2

  • #1

    Flüge (Mittwoch, 17 März 2010 12:17)

    Der Film hat mich wirklich beeindruckt. Schon lange habe ich keinen Film in solch einem Format mehr gesehen. Allerdings muss ich zugeben, dass ich das Ende nicht verstanden habe und das wurmt mich jetzt. Im Prinzip gibt es doch drei verschiedene Varianten des Endes, oder?
    Was meint Ihr?

  • #2

    Norman (Mittwoch, 17 März 2010 14:46)

    Hi Flüge,
    [SPOILER]
    Ja, für den Einen oder Anderen kam das Ende etwas unverständlich rüber. Unsere Meinung: Teddy hat endlich begriffen, dass er verrückt ist, konnte jedoch nicht damit umgehen. Also hat er sich dazu entschieden vorzutäuschen um sich so der Lobotomie unterziehen zu müssen. Allerdings kann es natürlich auch sein, dass wir selbst nicht durchgestiegen sind. ;)

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