Mi

26

Mai

2010

A Nightmare On Elm Street (2010) Review

Never Sleep Again.

 

So lautet zumindest die Tagline von Samuel Bayers neuem Streifen A Nightmare On Elm Street, der Neuverfilmung eines alten Klassikers, in dem Freddy Krueger in den Träumen von Teenagern für Angst und Schrecken sorgte. Ob man hier aber wirklich niemals mehr schlafen will, oder ob man lieber nie wieder aufwachen würde, das werden wir euch hier erzählen.

 

Chris Fowles (Kate Cassidy) muss an einem Abend im Diner mit ansehen, wie sich ihr Freund im Schlaf scheinbar selbst das Leben nimmt. Chris kommt die Sache seltsam vor und deshalb stellt sie Nachforschungen an.

 

Es folgen weitere Todesopfer und es stellt sich heraus, dass der getötete Gärtner und Pedobär Freddy Krueger (Jackie Earle Haley) hinter den Ermordungen der Teenager steckt und sie in ihren Albträumen verfolgt.

 

Die Freunde Quentin (Kyle Gallner) und Nancy (Rooney Mara) tun nun alles dafür nicht einschlafen zu müssen und dem Albtraum ein für alle Mal ein Ende zu bereiten…

 

 

Irgendwie habe ich ja gehofft, dass der neue Nightmare gut werden würde, aber irgendwie werden meine Hoffnungen wenn es um Remakes geht, oftmals nicht erfüllt. Bestes Beispiel ist hier A Nightmare On Elm Street. Nachdem ich schon diverse Kritiken über diesen Film gelesen habe, dachte ich ich sollte ihn mir auch einmal anschauen, um mir ein Bild von der Sache machen zu können.

Im Nachhinein kann ich sagen, dass ich den Film nicht so schlecht fand, wie er hier und da dargestellt wird, jedoch ist er Film weit davon entfernt als gut bezeichnet zu werden. Einmal angesehen und es reicht für mich.

 

Freddy Krueger, damals noch verkörpert vom großartigen Robert Englund, wird jetzt gespielt von Jackie Earle Haley. Ich will hier absolut nicht über Schauspieler herziehen, jedoch hat mir dieser Freddy absolut gar nicht gefallen. Wie kann sich denn das Makeup des verbrannten Freddy gegenüber des 25 Jahre alten Klassikers so zum Schlechten hin verändern? Es sah eher so aus als hätte er in der Sonne vergessen seine Latexmaske abzunehmen.
Ein weiterer Punkt ist, diese übertriebene Pädophilie von Freddy. Wundert mich schon, dass er nicht nackt und mit Dauerständer durch die Träume der Teenager taumelt, um ihnen an die Wäsche zu gehen, anstatt sie abzuschlachten.

Über die anderen Schauspieler lässt sich nicht viel sagen. Teenies die durch die Gegend rennen und schreien, wie immer eben.

 

Von einem Horrorfilm sollte man Thrill und Horror erwarten, jedoch wartet man hier vergebens auf diese Dinge. Es gab in dem Film eine Stelle, an die ich mich zurückerinnern kann, ansonsten wurde der Film nur so mit langweiligen Stellen und Gelaber gefüllt. Da war es doch schon etwas schwierig, die Augen offen zu halten und ich könnte in diesem Fall förmlich mit den Charakteren mitfühlen, die auch darum kämpften nicht einzuschlafen, denn irgendwie wartete ich ja doch noch darauf, dass noch irgendetwas passieren würde.

 

Fazit: Ich würde diesen Film ja gerne weiterempfehlen, nur leider kann ich das nicht. Wer hier ein gut gelungenes Remake des alten Klassikers erwartet, der wird von vorn bis hinten enttäuscht werden. Wer allerdings einen trashigen Film für einen Filmeabend mit Freunden haben möchte, der kann wenn die Ansprüche nicht allzu hoch sind, bei der DVD zugreifen, ansonsten lasst es lieber bleiben.

 

Norman 

 

 

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Kommentare: 1

  • JimdoPro
    #1

    moviecrabs (Mittwoch, 26 Mai 2010 13:40)

    Ich hab mir den Film zwar ( noch ) nicht angesehen, aber ich werde das wohl nach Normans "schlechten" Worten lassen.

    Ein kleiner Tipp von mir: Wenn ihr einen Filmeabend macht und A Nightmare on Elm Street gucken wollt, dann nehmt euch net den Remake ( Sobald er erscheint ) sondern den Klassiker. Den gibt es meines Wissens auch schon als Blu-Ray!

    Nur so am Rand ;-)

    Eetung

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